Der Mönchsberg zu Salzburg

Wir treffen uns bei wechselhaftem aber noch sonnigem Wetter bei der Müllner Kirche. Herbert Breinlinger führt und versorgt uns mit vielen Informationen über den Mönchsberg:

Zur Namensgebung:
Der Mönchsberg, der nach den Mönchen des zu seinen Füßen gelegenen Benediktiner-Klosters St. Peter benannt wurde, zieht sich auf einer Länge von etwa I,2km vom Festungsberg in nördlicher Richtung entlang des linken Salzachufers bis nach Mülln.

Geschichtliches:
Zahlreiche Wehranlagen und -türme finden sich auf dem Mönchsberg. Die weitgehend
erhaltene Bürgerwehr, wurde 1481 als Teil der spätgotischen Stadtmauer errichtet. Die
Müllner Schanze mit den Wehrtürmen der Augustinerpforte und der Monikapforte wurde von Erzbischof Paris Graf Lodron 1621 bis 1644 als Stadttor der frühen Neuzeit in Form eines dreistufigen Wehrbaues enichtet.
Schon 1137 bis 1143 wurde der Stiftsarmstollen des Almkanals bergmännisch durch den Berg getrieben. um das Wasser des Almkanals in die Stadt zu leiten. Dieses einzigartige
Stollenbauwerk ist bis heute erhalten und kann während der jährlichen Almabkehr im
September besichtigt werden.
Die Abte yom Erzstill St. Peter wohnten zeitweise in der Edmundsburg oberhalb der
Felsenreitschule. Das älteste Observatorium der Universität Salzburg befand sich auf dem
Mönchsberg unweit an der Stelle des heutigen Schlosses Mönchstein.
In den frühen Morgenstunden des 16. .luli 1669 fand in der Gstättengasse der wohl schwerste Bergsturz in der Stadt Salzburg statt.
Das Sigmundstor (im Volksmund auch Neutor genannt) wurde von 1 764 bis 1766 erbaut. Es
verbindet die Salzburger Altstadt mit dem Stadtteil Riedenburg im Westen.
1874 -187 5 wurde der erste Wasserspeicher für Untersberg-Quellwasser auf dem Mönchsberg errichtet (1 080 m3). Noch heute wird die Stadt aus einem auf dem bzw. im Berg gelegenen Speicher von 25 000 m3 mitversorgt.
1889 entdeckte man eine Tropfsteinhöhle im Bereich von Bucklreuth.
1926 übernahm die Kongregation der Pallottiner das Johannesschlössl. Nach dem Zweiten
Weltkrieg war das Grand Cafe Winkler ein beliebter Treffpunkt der Salzburger, leicht
erreichbar mit dem Mönchsberg-Aufzug.

WEGE AUF DEN MÖNCHSBERG 270315

Gleich in der 2. Kurve der Strasse an der Müllner Kirche vorbei finden wir uns zur Einstimmung ein, der Platz hat hohe Energie (es werden 30 000 Bovis gemessen), aber auch knapp daneben eine Störzone mit nur 2000 Bovis. Zum Vergleich: der Mensch hat durchschnittlich bei guter Energie 7500 – 8000 Bovis, zu geringe Energie zieht dem Menschen ab, an energie-reichen Plätzen kann man sich aufladen. Dort stehen viele beeindruckende Bäume, z.T. mit Misteln oder mit Efeu bewachsen und eine schöne Eibe.  Der Blick nach Maria Plain, ein alter keltischer Kultplatz (40 000 Bovis), ist frei, eine Kraftlinie (Ley-Line) geht durch Maria Plain und über die Richterhöhe richtung Süden und Untersberg.

Wir folgen dem Weg, der einen schönen Überblick über Mülln erlaubt bis zum Johannis-Schlössl, das jetzt russ. Palludinern gehört. – bis 1941 war es ein Priesterseminar, erlebte 1944 einen Bombenangriff und wurde 1954 wieder fertiggestellt und eingeweiht.

Am Weg viele Buschwindröschen, Leberblümchen, auch Lerchensporn, Lungenkraut und noch Scharbockskraut.

Die nächste Station liegt am Weg nach Süden (beim Bankerl in Riedenburg) mit Ausblick auf das Geyereck, hier führt wieder eine Kraftlinie durch und die Energie ist sehr spürbar und bringt einige von uns zum Lachen.

Wir folgen dem Pfad weiter und biegen zuerst auf die Richterhöhe zu, wo die eine Ley-Linie durchzieht und mit 40 000 Bovis messbar ist, und wenden uns dann nach rechts und nähern uns der Stupa – ebenfalls ein hochenergetischer Bereich und einen Besuch wert.

Anschliessend verlassen wir den Mönchsberg – dankbar für die geschenkten Erfahrungen!

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