Kapuzinerberg, Salzburg

Am Freitag, den 13. Februar 2015 treffen wir uns in der sonnigen Linzergasse 14, beim  Aufgang auf den Kapuzinerberg von der Neustadt aus. Wir sind 9 und Herbert Breinlinger hat viel Historisches vorbereitet für diese Kraftplatzwanderung. Noch am Treffpunkt erzählt er über die Geschichte des Kapuzinerbergs als Keltischer Kultberg, über seinen früheren Namen IMBERG (die Imbergstrasse an der Salzach erinnert noch daran), die Besiedlung durch die Mönche, die Kriegszeit und auch die literarische Vergangenheit des Stadtberges.

Ein bisschen Geschichte …   Kapuzinerberg Kloster

Dann gehen wir langsam und bewusst den steilen Stefan-Zweig-Weg nach oben und erreichen nach kurzem die  Zweig-Villa. Wer möchte, kann neben der asphaltierten Fläche die Stufen nehmen. An der ehemaligen Villa von Stefan Zweig und seiner Gattin hören wir über den berühmten Dichter, der von seiner Geburtsstadt Wien nach Salzburg gezogen war auf den Kapuzinerberg und nach 5 Jahren nach London übersiedelte seiner Gattin zuliebe; denn der Nationalsozialismus breitete sich in Europa aus. Die Villa war sein ganzer Besitz, der ihm noch geblieben war nach dem Umzug von Wien hierher und darum wurde er auch noch gebracht …

Wir stimmen uns auf den Ort und die Umgebung ein, verbinden uns mit Erde und Himmel.

Danach windet sich die Strasse um die Kreuzigungsgruppe herum, der ganze Stefan-Zweig-Weg ist bis zur Kirche ein Kreuzweg mit einzelnen Kapellen. Im Bereich der Kreuzigungsszene treffen sich 2 geomantische Linien, eine von Maria Plain bis zum Dürrnberg bei Hallein, die andere quer dazu – an deren Kreuzung ein abziehender Platz (Herbert misst 2000 Bovis) und daneben an der Gruppe mit Jesus 140 000 Bovis)

Die Kirche des Kapuzinerklosters gleich oberhalb der Kreuzigungsgruppe liegt ebenfalls auf einer Kraftlinie, die durch den Mittelgang direkt auf den Altar zu führt (50 000 Bovis), doch ganz rechts ist sehr wenig Energie und mit 2000 Bovis ein abziehender Platz. Hinter dem Altar eine fragliche Verwerfung, dort ist feurige und sehr machtvolle Energie zu spüren.

Sehr im Schatten an der Klostermauer eine Büste von Stefan Zweig, das Areal wurde vom Kloster dafür zur Verfügung gestellt.

Weiter oben hat der berühmteste Sohn der Stadt eine Gedenkstätte auf einem kleinen Plateau in der Sonne bekommen. Links davon führt uns der Weg an schön gezeichneten Bäumen vorbei oder ganz ehrwürdigen und sehr gerade gewachsenen Stämmen.  An einem Platz mit 5 Bänken ein kraftvoller Platz und wir holen die Instrumente heraus, 1 Naturton-Flöte und viele Rasseln, wir summen und tanzen, den Naturwesen zu Ehren – und es wird mit Freude angenommen.

Dann führt uns der Weg weiter und ein geomantisches Anliegen wird spürbar. Auf dem weiteren Weg noch einige schöne Ausblicke …

Wir gehen bis zum Franziski-Schlössl, hier wartet noch eine Aufgabe. Wir schliessen uns zum Kreis und tönen für Mutter Erde, für den Ort, für die Stadt und die Landschaft – und letztlich auch für uns selbst. Wir tönen mit Worten wie in dem Jodler Hollareitulio, indem Hol-la für Frau Holle, die Erdmutter steht.

Inzwischen wird es dämmrig und wir gehen zurück zum Ausgangspunkt, – und für alle hat sich etwas verändert …

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