was ist geomantie


Geomantie ist eine Jahrtausende alte, traditionelle, das heisst ganzheitliche Erfahrungswissenschaft.

Die Geomantie entstand, als die Menschen sesshaft wurden und mit jedem Bau einer dauerhaften Behausung ein Stück von der Landschaft und der Natur beanspruchten.
Von Anfang an wurde dafür der Natur jeweils auch etwas zurückzugeben. Das waren schon angemessene Gaben von hohem Wert und drückten die Wertschätzung aus. Noch bis ins 19. Jahrhundert wurde symbolisch als Gabe ein Ei eingemauert.


Das Wort GEOMANTIE stammt aus dem Altgriechischen: geo, gäa, gaia bezeichnet die Erde, und mantaia den veränderten Bewusstseinszustand der Wahrnehmung und wird manchmal auch mit Wahrsagung übersetzt (im Sinne von „etwas Wahres sagen“). Dabei ist mehr eine vertiefte Wahrnehmung gemeint, eine Kommunikationsform, die auf der Wertschätzung der Natur basiert.

Das Erspüren: Wir kommunizieren über eine geschulte Wahrnehmung auf verschiedenen Ebenen mit der Landschaft und den Lebewesen, finden an verschiedenen Plätzen Energiekonzentrationen und beschreiben sie in ihrer Qualität. Dabei findet sowohl die physische, als auch die emotionale, die mentale und die spirituelle Ebene Eingang in unsere Wahrnehmungen.

Wir nehmen die Erde in ihrer Lebendigkeit wahr und begegnen ihr in respektvoller Weise, finden persönliche Kraftorte und pflegen den Kontakt zur Natur und zur Landschaft, auch zu unserer eigenen.

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